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UiT The Arctic University of Norway Master in Seerecht
UiT The Arctic University of Norway

Master in Seerecht

Tromsø, Norwegen

3 Semesters

Englisch

Vollzeit

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Auf dem Campus

* keine Studiengebühren für internationale Studierende

Einführung

Die Ozeane bedecken über 70 Prozent der Erdoberfläche. Menschen sind für Leben, Arbeit, Nahrung, Reisen und die menschliche Gesundheit von den Ozeanen abhängig. Der Ozean ist das weltweit größte Reservoir an Biodiversität, darunter Meeressäuger, Fische, Krebstiere, Weichtiere und unzählige andere Arten.

Der LL.M. Das Programm zielt darauf ab, den traditionellen Seerechtsansatz von Fragen der Gerichtsbarkeit auf substanzielle Rechtsfragen wie die Erhaltung und nachhaltige Nutzung biologischer Ressourcen sowie den Schutz der biologischen Vielfalt und der Umwelt zu erweitern. Obwohl der Studiengang ein klares globales Profil hat, hat er auch eine ausgeprägte arktische Dimension. Ein Großteil der Arktis besteht aus Meeresgebieten. Der globale Klimawandel wird diese Gebiete zunehmend unterschiedlichen Nutzungen wie Navigation, Öl- und Gasförderung, Fischerei und Forschung aussetzen. Die arktischen Regionen bieten einzigartige Möglichkeiten, sowohl globale als auch regionale rechtliche Ansätze zum Schutz und Erhalt der Meeresumwelt zu untersuchen.

Programm Beschreibung

  • Dauer: 3 Semester
  • Credits (ECTS) : 90
  • Zulassungsvoraussetzungen : Bachelorabschluss in Rechts- oder Politikwissenschaft + Motivationsschreiben
  • Abschluss : Master of Laws (LL.M.) im Seerecht
  • Anwendungscode :
    • Norwegische und nordische Bewerber: 7001
    • Internationale Bewerber: 2033

Das Programm wird den Studierenden durch seine Lehrveranstaltungen und die Masterarbeit eine breite Einführung und Kenntnis des Seerechts einschließlich seiner Entwicklung und der politischen und institutionellen Aspekte vermitteln. Die Studierenden des Programms werden von Rechtsexperten der Rechtswissenschaftlichen Fakultät und des JCLOS sowie anderer Institutionen wie zwischenstaatlichen Organisationen, internationalen Gerichten, Wissenschaftlern und Praktikern unterrichtet. Die Lehre umfasst Vorlesungen, problemorientierte Seminare, Schreibkurse, Moot-Court-Erfahrungen und Exkursionen zu relevanten Institutionen, an denen Studierende aktiv beteiligt sind.

Das Programm ist intensiv mit einer Struktur von drei Semestern durch ein Kalenderjahr, beginnend im August. Das Herbstsemester besteht aus zwei Einführungsveranstaltungen zum Seerecht und zur Seerechtspolitik. Das Frühjahrssemester konzentriert sich auf spezifischere Themen zur Arktis und zum Schutz der Meeresumwelt. Im dritten Semester wählen die Studierenden ihr eigenes Thema für ein individuelles Forschungsprojekt, das im Sommer abgeschlossen werden soll.

Programmübersicht

Erstes Semester

  • JUR-3050 Allgemeines Seerecht

Der Kurs bietet eine allgemeine Einführung in das Seerecht, dh die Regeln und Grundsätze des internationalen öffentlichen Rechts, die die Seegebiete abdecken.

  • JUR-3054 Allgemeines Seerecht II

Der Kurs basiert auf JUR-3050 und geht tiefer in die ausgewählten Themen ein.

Zweites Semester

  • JUR-3052 Schutz der Meeresumwelt nach internationalem Recht

Der Kurs konzentriert sich auf die internationalen rechtlichen Regeln zum Schutz der Meeresumwelt vor den negativen Auswirkungen unterschiedlicher menschlicher Nutzungen und die nachhaltige Nutzung der Meeresressourcen.

  • JUR-3053 Seerecht und Arktis

Der Kurs konzentriert sich auf das Seerecht und Fragen der Arktis. Für die Meeresgebiete der Arktis gilt das Allgemeine Seerecht. Gleichzeitig weist die Region aber auch Besonderheiten auf, die berücksichtigt werden müssen. In diesem Kurs müssen die Studierenden das Wissen anwenden, das sie in den vorherigen Kursen zu arktischen Fragen erworben haben. Generell hat der Kurs daher den Charakter von Fallstudien mit besonderem Schwerpunkt auf der Arktis.

Drittes Semester

  • JUR-3910 Masterarbeit in Seerecht

Es besteht aus einer obligatorischen Abschlussarbeit zu Themen und Fragestellungen aus dem Seerecht. Die Studierenden werden individuell betreut. Die Dissertation muss mindestens 37 Seiten und höchstens 55 Seiten umfassen, mit Formatierung gemäß der Seerechtsordnung, Abschnitt 14. Das Thema der Dissertation muss juristischen oder halbjuristischen Charakter haben und können Perspektiven wie Rechtstheorie, Rechtsgeschichte einschließen. Die Dissertation muss aus unabhängigen Analysen des Themas und der verfügbaren Rechtsquellen bestehen. Die Abschlussarbeit soll dem Studierenden eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem bestimmten Thema ermöglichen. Die Diskussion der Dissertation soll transparent und möglichst vollständig sein. Die Quellenangaben müssen genau und überprüfbar sein.

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